Ein Fest für die ganze Familie mit großer Traktoren-Ausstellung.

11. Steirisches Almlammfest am 29. Juli 2018

Den Höhepunkt des Almsommers am Hauser Kaibling bildet wiederum das Steirische Almlammfest, das am 29. Juli bereits zum 11. Mal stattfindet. Eine große LINDNER-Traktorenausstellung, ein lustiges Schaf-Rennen zum Mitwetten und Gewinnen, kulinarische Köstlichkeiten „rund ums Schaf“, uvm. machen diesen Tag zum Erlebnis für die ganze Familie. EINTRITT FREI!

Programm-Highlights:

  • Einzug des Schäfers mit Hütehund und Schafherde
  • Große LINDNER-Traktorenausstellung
  • Lustiges Schafe-Rennen zum Mitwetten und Gewinnen
  • Kulinarische Spezialitäten vom "Ennstal Lamm"
  • Tolle Verlosung mit vielen Preisen
  • Frühschoppen mit der Marktmusik Heiligenkreuz am Waasen
  • Gute Stimmung mit den "Schoffeichtkoglposchern" aus Wörschach
  • Täglicher Sommerbetrieb ab 18. Mai 2018 am Hauser Kaibling

Das Almlammfest beginnt um 9.30 Uhr mit dem ökumenischen Wortgottesdienst, die offizielle Eröffnung erfolgt um 10 Uhr. Danach spielt die Marktmusik Heiligenkreuz am Waasen zu einem zünftigen Frühschoppen auf. Um 11 Uhr bringt der Schäfer mit seinem Hütehund etwa 400 Schafe direkt zum Festgelände. Für die musikalische Umrahmung sorgen die "Schoffeichtkoglposcher" ab 13 Uhr. Ganztags werden im Festareal verschiedenste Produkte rund ums Schaf ausgestellt.

Ponyreiten, Schminken, Basteln, Malen und eine große Hüpfburg sind die besondere Freude der kleinen Besucher.

Kulinarische Köstlichkeiten vom „Ennstal Lamm“ werden zur Mittagszeit beim Almlammfest präsentiert. Dazu werden steirische Weine sowie steirische Fruchtsäfte serviert. Ebenso können die Besucher des Almlammfestes den ganzen Tag über Köstlichkeiten der Ennstaler Bäuerinnen genießen: süße und saure Krapfen, darunter den allseits beliebten „Steirerkrapfen“ sowie selbstgebackene Mehlspeisen.

Schaferlebnisse auf dem Hauser Kaibling

Schafe hautnah erleben können Gäste auf dem Hauser Kaibling in verschiedenen Varianten. Mit der Schladminger Tauern-Seilbahn (inkludiert im Angebot der Schladming-Dachstein Sommercard) gelangen Wanderer direkt auf das Senderplateau in eine Seehöhe von 1.870 Metern. Unmittelbar neben der Bergstation beginnt der Schafsinn-Rundweg, der interessante Informationen rund um das Almlammprojekt und viele Abenteuer für die ganze Familie bietet. Die umliegenden Hütten sorgen für das leibliche Wohl – unter anderem mit regionalen Almlammprodukten.

Das Projekt: Schafherde pflegt Skipisten

 „Das Almlammprojekt wurde im Jahr 2008 ursprünglich als EU-LEADER-Projekt gestartet und konnte sich ausgezeichnet entwickeln. Es vernetzt die Interessen von Kooperationspartnern aus verschiedenen Wirtschafts- und Lebensbereichen. Im Fokus steht ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzeugen – das Ennstal Lamm. Gleichzeitig wird die Almlandschaft ökologisch gepflegt, die Artenvielfalt erhalten und ein Zuwachsen verhindert", erklärt Walter Schmiedhofer. Arthur Moser, Geschäftsführer der Hauser Kaibling Seilbahn, betont: „In puncto Pistenpflege leisten die Schafe Großartiges: Die Pistenflächen werden natürlich gedüngt und durch die Bewegung der Herde befestigt. Das verhindert Erosion, erspart den Einsatz schwerer Maschinen und schont die Umwelt.“

Bevor die Schafe ihre Sommerfrische antreten dürfen, werden sie gewogen, registriert und einem strikten Gesundheitscheck unterzogen.

Die rund 800 Schafe fressen während einer Weideperiode 1 Million Kilo wertvolles Gras, schmackhafte Almkräuter und Blätter von Sträuchern am Hauser Kaibling. Dementsprechend ist die Rückdüngung, die die Pistenflächen sorgfältig re-neutralisiert und durch die ständige Bewegung der Herde befestigt.

Auch aus ökologischer Sicht bietet das Leaderprojekt für alle etwas. Zum einen schafft es für die rund 800 Schafe eine außerordentlich hochwertige Lebensgrundlage und dadurch erstklassige Schafprodukte und gleichzeitig kann damit Energie gespart und die Umwelt geschont werden. „Durch die Bewirtschaftung der Pistenflächen durch Schafe fallen für die Hauser Kaibling Seilbahn um bis zu 50 Prozent weniger Pflegekosten sowie Energiekosten im Sommer an. Die enorme Reduktion an Dünger und der Einsatz von schweren Maschinen reduzieren nicht nur die Kosten sondern schonen auch die Umwelt“, so Arthur Moser, Geschäftsführer der Hauser Kaibling Seilbahn.

Vorrangiges Ziel dieses Projektes ist es, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzeugen, die Almen und Pisten mit Schafen ökologisch zu „pflegen“, so offen zu halten und die enorme Artenvielfalt auf der Alm zu erhalten, dies auch touristisch zu nutzen und nicht zu Letzt soll dieser Almauftrieb auch den Bauern einen Nutzen bringen!

Das Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein führt begleitend ein wissenschaftliches Forschungsprojekt durch, wo die Auswirkungen der Weidehaltung auf den Pflanzenbestand im Gebiet sowie auch auf die Tiere (Zunahme, Fleischqualität) untersucht werden.